Entfernungsmesser, GPS-Uhr oder App: was misst was, und was ist im Turnier erlaubt

Ein Laser misst genau, GPS misst schnell, eine App kostet nichts. Die Unterschiede, welches Gerät zu Ihnen passt und die Regel zur Neigungsmessung, die im Turnier gefährlich wird.

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Zu wissen, wie weit es noch ist, klingt nach einem Detail, gehört aber zu den wenigen Hilfsmitteln, die den Score messbar verbessern, ohne den Schwung zu ändern. Die meisten Amateure schätzen ihre Entfernung falsch ein und spielen dadurch strukturell zu kurz.

Kurz gesagt: Ein Laser ist am genauesten, GPS am schnellsten, eine App am günstigsten. Entfernungsmessung ist im Turnier erlaubt; Neigungsmessung nicht, außer die Funktion ist abgeschaltet und das ist erkennbar.

Die drei Arten

Typ

Funktionsweise

Stark bei

Schwach bei

Laser

Sie zielen auf ein Objekt und messen

Präzision auf den Meter

Sichtkontakt nötig, ruhige Hand

GPS-Uhr

Satellitenposition gegen eine Platzkarte

Schnell, freihändig, Grün vorn, Mitte, hinten

Nur, was die Platzkarte enthält

Handy-App

Wie GPS

Kostenlos oder günstig, detaillierte Karten

Handy in der Hand, Akku, langsamer

Für die meisten Freizeitspieler ist eine GPS-Uhr oder App die logische Wahl. Ein Laser lohnt, sobald Sie auf die Fahne selbst spielen oder exakte Carry-Distanzen über Bunker und Wasser brauchen.

Die Regel, die Sie kennen müssen

Entfernungsmessung ist erlaubt, sofern die Spielleitung sie nicht per Platzregel verbietet. Neigungsmessung ist nicht erlaubt: Geräte, die die Entfernung um Höhenunterschiede korrigieren (Slope-Funktion), dürfen benutzt werden, aber die Funktion muss abgeschaltet und das erkennbar sein. Bei Verstoß droht die Grundstrafe, im Wiederholungsfall Disqualifikation.

Praktisch: Schalten Sie Slope vor dem Turnier aus, oder nutzen Sie ein Gerät, bei dem das sichtbar ist. Ebenfalls nicht erlaubt: Windmessung als Hilfe für den Schlag oder ein Gerät, das Ihnen die Schlägerwahl empfiehlt.

Was Sie messen, ist wichtiger als womit

Die meisten Geräte geben die Entfernung zur Grünmitte, und genau das ist die richtige Zahl. Ein Grün ist zwanzig bis dreißig Meter tief; wer auf eine hintere Fahne zielt und knapp bleibt, liegt im Bunker davor. Und eine gemessene Entfernung nützt erst, wenn Sie wissen, welcher Schläger bei Ihnen diese Carry liefert.

Brauchen Anfänger das?

Ehrliche Antwort: nicht sofort. Lernen Sie zuerst Ihre Distanzen, nutzen Sie die Platzmarkierungen bei 100, 150 und 200 Metern, ergänzen Sie dann eine kostenlose App, und kaufen Sie erst danach Laser oder Uhr.

Häufige Fragen

Darf mein Mitspieler mir die Entfernung nennen? Ja. Entfernungsangaben gelten nicht als Rat und dürfen frei ausgetauscht werden.

Ist ein Laser genauer als GPS? Ja, ein Laser misst in der Regel metergenau auf das angepeilte Ziel; GPS liefert Näherungswerte zu festen Punkten der Platzkarte.

Was, wenn Nebel herrscht? Dann ist ein Laser unbrauchbar und GPS im Vorteil.

Darf ich während der Runde den Wind messen? Nein, nicht als Hilfe für den Schlag.

Bei Zalm Golf arbeiten unsere Professionals mit Launchdaten, sodass Sie Ihre eigenen Distanzen kennen, bevor Sie in Technik investieren.

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