Was ist ein Flight? Mit wem Sie spielen und wie es abläuft

Sie buchen eine Startzeit und werden drei Unbekannten zugeteilt. Was ein Flight ist, wie die Einteilung funktioniert, wer wann schlägt und wie daraus eine schöne Runde wird.

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Für viele Anfänger ist das der aufregendste Teil des Golfsports: nicht der erste Schlag, sondern die Erkenntnis, vier Stunden mit drei fremden Menschen unterwegs zu sein. Diese Gruppe heißt Flight und ist die Grundorganisation fast jeder Golfrunde.

Kurz gesagt: Ein Flight ist die Gruppe, mit der Sie eine Runde spielen, meist zwei bis vier Spieler. Am Abschlag beginnt, wer das beste Ergebnis am vorigen Loch hatte; danach spielt jeweils, wer am weitesten vom Loch entfernt liegt. In geselligen Runden dürfen Sie das zugunsten von Ready Golf lockern.

Was ein Flight ist

Schlicht die Gruppe, die gemeinsam eine Runde geht, üblicherweise zwei bis vier Spieler; vier ist auf fast allen Plätzen das Maximum. Wichtig: Flight ist eine Organisationsform, keine Spielform. Innerhalb eines Flights kann jeder sein eigenes Zählspiel führen, zwei gegen zwei Lochspiel gespielt werden oder die ganze Gruppe einen Scramble machen.

Wie eingeteilt wird

Als Greenfee-Spieler mit eigener Gruppe buchen Sie einfach eine Startzeit. Als Einzelspieler werden Sie meist einem bestehenden Flight zugeteilt, und genau so haben viele Golfer ihre festen Spielpartner kennengelernt. Bei Clubturnieren macht die Spielleitung die Einteilung, oft nach Vorgabe. Und für vorgabenwirksame Runden brauchen Sie immer einen Marker, der Ihre Karte führt und bestätigt.

Wer schlägt wann?

Am ersten Abschlag entscheidet Absprache oder Spielleitung. An jedem weiteren Abschlag hat die Ehre, wer am vorigen Loch das beste Ergebnis erzielte. Auf dem Fairway und ums Grün spielt jeweils, wer am weitesten vom Loch entfernt ist.

Ready Golf ist die Ausnahme: Im Zählspiel darf schlagen, wer bereit ist, solange es sicher ist. Im Lochspiel gilt das nicht, dort ist die Reihenfolge Teil des Spiels, und der Gegner darf einen Schlag außer der Reihe annullieren.

Tempo

Gehen Sie zu Ihrem Ball, während andere schlagen, sofern Sie außer Sicht und außer Gefahr bleiben. Nehmen Sie zwei Schläger mit, wenn das Bag weit weg steht. Notieren Sie Ergebnisse am nächsten Abschlag, nicht auf dem Grün. Suchen Sie höchstens drei Minuten und spielen Sie im Zweifel gleich einen provisorischen Ball. Und lassen Sie durchspielen, wenn Sie ein Loch zurückliegen: das ist keine Schande, sondern gutes Benehmen.

Was Sie von fremden Mitspielern erwarten dürfen

Am ersten Abschlag stellt sich jeder vor; sagen Sie ruhig dazu, dass Sie noch nicht lange spielen. Niemand achtet auf Ihr Ergebnis, aber sehr wohl auf Tempo und Manieren: Pitchmarken ausbessern, Bunker harken und beim Schlag anderer stillstehen wiegen schwerer als Ihre Länge. Rat fragen dürfen Sie, ungefragt Rat geben nicht, im Turnier ist Rat sogar verboten. Und helfen Sie beim Ballsuchen: der schnellste Weg, sympathisch zu sein.

Häufige Fragen

Kann ich allein spielen? Auf vielen Plätzen ja, aber ohne Marker gibt es keine vorgabenwirksame Karte.

Werde ich als Anfänger schief angesehen? Selten. Empfindlich reagiert man auf Tempo, und das haben Sie gut in der Hand.

Bedeutet Flight noch etwas anderes? In manchen Turnierformen auch eine Vorgabenklasse, etwa "erster Flight" für die niedrigsten Handicaps.

Bei Zalm Golf spielen Sie im Handicap-54-Kurs in kleinen Gruppen und gewöhnen sich so direkt an das Spiel mit anderen.

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